Augustin Mbata gründete vor 25 Jahren seine Unternehmensberatung und hat seitdem vielen Kunden mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Von der Einrichtung bis zur Anpassung der Strukturen von Fertigung und Verwaltung – hier erhalten Sie tatkräftige Unterstützung, die sich auf erprobtes Erfahrungswissen stützt.
Über die Jahre hat sich die Mbata Unternehmensberatung vor allem auf die Unternehmensgründung spezialisiert und begleitet Gründer von der Planung über den Businessplan bis hin zum eigentlichen Einstieg. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.
Gerade Klein- und Jungunternehmen haben immer wieder Schwierigkeiten, den richtigen Personalbedarf abzuschätzen. Hierzu geben wir Ihnen einige Tipps zu den Aufgaben der einzelnen Abteilungen.
Die Verwaltung schreibt Rechnungen, führt Buch, kümmert sich um den Einkauf, die Pflege der Lieferantenbeziehungen sowie sonstiger Korrespondenz. Junge Unternehmen beschäftigen in dieser Abteilung meist einen Mitarbeiter. Erst ab einem Umsatz von 750.000 € ist ein zweiter Mitarbeiter notwendig. Das Gehalt in diesem Bereich beträgt 15.000 € pro Halbjahr. Diese Personalkosten werden zu 1/4 auf die Kostenstelle Einkauf und zu 3/4 auf die Kostenstelle Verwaltung gebucht.
Diese Abteilung beschäftigt sich mit Verkaufsgesprächen, der Pflege von Kundenkontakten, der Beratung von Kunden und der Unterstützung bei der individuellen Designentwicklung. Die Mitarbeiter beraten Kunden auch über die Website per Chatfunktion. Das durchschnittliche Gehalt liegt bei 16.000 € pro Halbjahr. Tendenziell führt ein Kundenbetreuer ungefähr 200 erfolgreiche Beratungstermine pro Halbjahr durch – je geringer die Anzahl der Kunden pro Kundenbetreuer, desto besser die Beratung.
Die Produktivität der Mitarbeiter hängt im Wesentlichen von der Art des Produktes ab. Laut einer Studie des Verbands der Freizeitindustrie beträgt die Produktivität eines Mitarbeiters pro Halbjahr in der Herstellung eines individuell gefertigten Fahrrades ca. 130 Stück; für viele gängige Freizeitartikel, etwa Surfbretter, ist diese Produktivität ähnlich. Sind die Mitarbeiter eingespielt, lässt sich diese Produktivität sogar noch weiter steigern, da die Prozesse zur Routine werden.
Größere Flexibilität in der Fertigung erreichen Sie darüber hinaus durch Überstunden: Sie zahlen Ihren Mitarbeitern einen gesetzlich festgelegten Aufschlag von 25%, um länger zu arbeiten. Sie können Ihre Mitarbeiter bis maximal 120% auslasten. Für das Gehalt eines Industriemechanikers sollten grundsätzlich ungefähr 14.000 € pro Halbjahr veranschlagt werden.
Im Bereich der Freizeitindustrie spielt die Qualität der Produkte eine immer größere Rolle. Junge Unternehmen in der Snowboardherstellung beschäftigen in der Regel ca. 2 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung, die Technologieführer der Branche 3–4. Die Mitarbeiter entwickeln vor allem die Materialzusammensetzung, das Fahrgefühl und weitere technologische Ergänzungen. Die Löhne in diesem Bereich sind erfahrungsgemäß am höchsten und liegen bei 17.000 € pro Halbjahr.
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt, qualifizierte Mitarbeiter zu finden ist schwierig. Meist empfehlen wir unseren Kunden das Online-Vermittlungsportal Production-Recruits. Hier liegen die Kosten bei 3.000 € pro Einstellung.
Bei der Berechnung der Personalkosten sollten auch Entlassungskosten nicht außer Acht gelassen werden. Die Kosten pro Entlassung belaufen sich auf 1.000 €. Ein weiterer Punkt sind die Personalnebenkosten, etwa gesetzliche Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung, Lohnfortzahlung und Kosten für Aus- und Weiterbildung. Erfahrungsgemäß belaufen sich die Personalnebenkosten auf 20% des Gehalts oder Lohns.
Einer unserer Mitarbeiter hat im Laufe seiner Arbeit mit Jungunternehmern einen Leitfaden für die jährlichen Entscheidungen sowie eine Checkliste zur Strategiefindung erstellt.
Analyse der Berichte der Vorperiode
Beurteilung des Szenarios
Zielsetzung und Strategiefindung
Umsatzplanung und Marketing-Mix
Personalentscheidungen / Produktivitätsplanung
Entscheidungen zur technischen Infrastruktur
Bestimmung der Bezugsmengen
Bestimmung der Planwerte
Finanzplanung / Wirtschaftlichkeitsrechnungen
Liquidität sichern!
Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen ist die Planung der Liquidität ein wichtiger Teil der Unternehmensführung. Unsere Erfahrung zeigt, dass junge, neu gegründete Betriebe die Liquiditätsplanung häufig vernachlässigen, was katastrophal enden kann! Wir empfehlen daher, einen Kassenbestand von mindestens 10.000 Euro zu halten.
Sie sollten den Kapitalbedarf Ihres Unternehmens stets gut vorausplanen, um große finanzielle Engpässe oder gar Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden. Im Folgenden finden Sie einige wichtige Hinweise dazu.
Welche einmaligen Ausgaben fallen an, wenn Sie einen Betrieb übernehmen, neu gründen oder sich daran beteiligen? Dieser Posten beinhaltet z. B. die Kosten für Grundstücke, Gebäude, Maschinen und Fahrzeuge. Kalkulieren Sie, wie viel Kapital Sie für alle Anlagen Ihres Unternehmens benötigen, um die ersten Perioden erfolgreich zu produzieren und gut in den Markt zu starten.
Oftmals unterschätzen Gründer ihren Bedarf an Betriebsmitteln, da sie davon ausgehen, dass die Einnahmen die Kosten für Material- und Warenlager ausgleichen. Dies ist jedoch selten der Fall – stattdessen werden zunächst die Lager gefüllt, was zu einer hohen Kapitalbindung führt. Da die Kapazitäten meist noch nicht voll ausgelastet sind und der Kundenstamm erst aufgebaut werden muss, erwirtschaften Gründer selten im ersten Halbjahr Überschüsse. Das Unternehmen muss viele Posten vorfinanzieren, u. a. Miete, Gehälter und Löhne, während Zahlungen der Kunden erst mit Verzögerung eingehen.